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Berlin hat Eigenbedarf

Verdrängung und steigende Mieten gelten in vielen Großstädten heute als normal. In Berlin haben sich die Mieten seit 1990 etwa verdreifacht. Einen guten Anteil an dieser Entwicklung tragen große private Investoren wie die Deutsche Wohnen, welche allein über 100.000 Wohnungen in Berlin besitzt. Diese zielen mit dem Kauf von Wohnungen auf möglichst hohe Profite und Gewinnmaximierung.
Wir sagen nun: ES REICHT – Denn Wohnen ist ein Grundrecht und Wohnraum kein Spekulationsobjekt!

Aus diesem Grund habe ich am Wochenende zusammen mit Helin Evrim Sommer und Die Linke Bezirksverband Berlin - Spandau am Falkenhagener Feld Unterschriften für das Volksbegehren Deutsche Wohnen & Co Enteignen gesammelt.
Ziel des Volksbegehrens ist die Überführung des Wohnraums in Gemeineigentum nach Artikel 15 des Grundgesetzes. Dabei geht um nicht weniger, als dass Berlin auch in Zukunft für alle bezahlbar bleibt. Die Initiative befindet sich nun in der letzten Phase. Am Wahltag dem 26. September sollen die Berliner*innen über das Vorhaben abstimmen. Doch hierfür müssen wir bis zum Juli noch die 175 tausend Unterschriften sammeln.

Unterschreiben können Sie bei den Sammelaktionen, an einer der zahlreichen Sammelstellen oder Sie sammeln selbst mit einer eigenen Liste von der Hompage. Wir freuen uns über jede Unterschrift und jede helfende Hand – also kommen Sie vorbei! Am nächsten Samstag sammeln wir in Siemensstadt.

Berlin ist eine Stadt für alle und das soll auch so bleiben. Und vielleicht senden wir sogar ein Signal an die Großstädte weltweit.
Infos zur Kampagne, den Sammelstellen oder der Position von DIE LINKE Berlin finden Sie auf: https://www.dwenteignen.de/ und auf https://dielinke.berlin/dw-enteignen/