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Dicke Luft im Klassenzimmer

Seit Montag sitzen wieder Kinder und Jugendliche auf den Stühlen der Berliner Schulen. Die wohlverdienten Sommerferien sind zu Ende.
Was die Schüler*innen noch erwartet, weiß wohl niemand so genau. Das vergangene Schuljahr war ein Jahr der Ungewissheiten und des digitalen Unterrichts. Ein Grund mehr, rechtzeitig bessere Voraussetzungen zu schaffen.
Eine Voraussetzung ist die Ausstattung der Klassenräume mit Luftfiltern. Doch das angedachte Geld des Bundes lässt noch immer auf sich warten – die Förderung verzögert sich. Von „schnell“ oder „unbürokratisch“ ist einmal mehr nichts zu spüren. Dabei gab es schon vor Monaten die Mahnung vor Infektionen zum Schulstart, ja eigentlich im letzten Sommer. Das Tempo von Auszahlungen scheint bei der Bundesregierung auch eine Frage der Prioritäten.

Berlin hat sich entschieden die Luftfilter aus eigenen Mitteln zu finanzieren. 8000 Geräte wurden angeschafft. Für eine flächendeckende Versorgung sollen 9000 folgen. In Spandau waren zum Wochenbeginn gut 400 Stück installiert. Das macht knapp 10 Filter pro Schule.
Die Bereitstellung von Luftfiltern ist auch eine Frage der Wertschätzung und der Achtung gegenüber einer Generation. Statt Verzögerungen und Planlosigkeit braucht es vorausschauendes und entschlossenes Handeln.
In die Zukunft sehen kann niemand. Bestmöglich vorbereiten können wir uns sehr wohl!

Allen Erstklässler*innen wünsche ich am heutigen Samstag eine schöne Feier und einen guten Start ins Schuljahr!